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Melone


Standort

Melonen sind Starkzehrer und gedeihen an warmen, sonnigen und geschützten Standorten auf tief gelockerten, humus- und nährstoffreichen Böden. Die Erde sollte sich schnell erwärmen und das Wasser gut speichern. Daher werden die meisten Melonen im Gewächshaus angebaut. Zuckermelonen können sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland angebaut werden. Im Freiland hilft eine schwarze Mulchfolie, den Boden zu erwärmen.

Da Wassermelonen ursprünglich Wüstengewächse sind, benötigen sie noch mehr Wärme als Zuckermelonen. Sie reagieren empfindlich auf niedrige Nachttemperaturen und sollten in unseren Gefilden ebenfalls im Gewächshaus kultiviert werden. Nur in besonders milden Gebieten oder Weinbauregionen können Melonen auch draußen angebaut werden.

Sowohl bei Wasser- als auch bei Zuckermelonen gibt es neue, kleinfrüchtige Sorten, die in vielen Lagen auf vollsonnigen und windgeschützten Beeten gedeihen. Zu den Zuckermelonen-Sorten, die früh reifen, zählen zum Beispiel ‘Fiesta’, ‘Artemis’ oder ‘Caribbean Gold’.


Nährstoffe / Dünger

Wenn die Melonen im Gemüsebeet kultiviert werden, benötigen sie viel Platz und sollten nicht von anderem Gemüse beschattet werden. Eine gute Vorkultur ist eine Gründüngung aus Hülsenfrüchten, da Melonen zu den Starkzehrern gehören.


Pflege

Bei Zuckermelonen, die in warmen Lagen im Freiland kultiviert werden, ist nicht unbedingt ein Schnitt nötig. Ansonsten müssen die Pflanzen im Juni entspitzt werden. Das heißt: Beim ebenerdigen Anbau kappt man den Haupttrieb nach dem vierten oder fünften Blatt. Die daraufhin entstehenden Seitentriebe sollte man nach acht bis zehn Blättern ebenfalls entspitzen. Diese verzweigen sich erneut und setzen weibliche Blüten und Früchte an. Sobald die Melonen etwas kräftiger sind, belassen Sie an den Fruchttrieben zwei bis drei Blätter und zwicken danach die Triebspitzen ab.


Anzucht

Mitte April

Melonen müssen vorgezogen werden. Die Vorkultur dauert etwa vier Wochen, bei Wassermelonen meist ein bis zwei Wochen länger. Die Samen sollten einzeln in kleine Töpfe von acht Zentimeter Durchmesser mit lockerer und humusreicher Aussaaterde gesät werden. Stellen Sie diese an einen hellen, warmen Platz (zum Beispiel im Gewächshaus oder auf der Fensterbank) und halten Sie die Erde gleichmäßig feucht. Die optimale Keimtemperatur beträgt 25 Grad Celsius. Die Pflanzen sollten vor dem Auspflanzen unbedingt abgehärtet werden und dürfen erst nach draußen, wenn die Temperatur nicht mehr unter zehn Grad Celsius fällt.


Auspflanzen

Mitte Mai

Die Setzlinge können ab Mitte Mai bis Anfang Juni ins Gewächshaus oder – wenn sich der Boden genügend erwärmt hat – ins Frühbeet oder unter einen Folientunnel gepflanzt werden.


Pflanz-Abstand: 100 cm

Halten Sie einen Pflanzabstand von 80 bis 100 Zentimetern ein und versorgen Sie die Pflanzen mit abgelagertem Mist oder viel nährstoffreichem Kompost. Sie können die Pflanzen an Schnüren oder Rankgittern platzsparend in die Höhe wachsen lassen. So entwickeln sich die Früchte besser und können auch leichter geerntet werden, als wenn sich das Fruchtgemüse flach auf dem Boden ausbreitet.


Gute Nachbarn

Zuckermais


Schlechte Nachbarn

Sommer-Brokkoli
Zucchini