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Sommer-Brokkoli


Standort

Brokkoli mag einen sonnigen Standort. Wie wie sein Kollege der Blumenkohl, braucht Brokkoli einen recht hohen Kalkgehalt im Boden.


Nährstoffe / Dünger

Brokkoli gehört zu den Starkzehrern. Daher benötigt er einen tiefgründigen und sehr nährstoffreichen Boden. Wichtig ist auch ein gutes Wasserspeichervermögen.

Wie alle Kohlarten gedeiht Brokkoli in einer vielseitigen Mischkultur. Als Beetpartner eignen sich Bohnen, Dill, Rote Bete und Endivien-Salat, aber auch Mangold, Porree, Sellerie, Rettiche oder Radieschen.


Pflege

Brokkoli benötigt regelmäßig und recht viel Wasser und viele Nährstoffe. Nach dem Auspflanzen solltest du die Pflanzen ausreichend angießen, in den darauffolgenden zwei bis drei Wochen sparsamer gießen und danach wieder die Wasserzugabe steigern. Sechs Wochen nach der Pflanzung ist eine großzügige Düngerzugabe anzuraten.

Leider interessieren sich oft Tauben, die Weiße Fliege und die Raupen des Kohlweißlings für Brokkoli. In manchen Fällen kann Kohlhernie auftreten. Zur Vorbeugung empfehlen wir, den Brokkoli nicht auf Boden zu pflanzen, auf dem vorher Kohl stand.


Anzucht

Mitte Februar

Du kannst Brokkoli aussäen oder pflanzen. Ähnlich wie bei den meisten Kohlsorten empfiehlt es sich Jungpflanzen vorzuziehen, so hast du einen guten Pflanzvorsprung. Da Brokkoli tiefe Wurzeln bildet, nutze für die Vorzucht tiefe Aussaatgefäße, damit die Wurzeln gerade nach unten wachsen können. Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen 15 und 20°C. Wir empfehlen dir, die Jungpflanzen zunächst mit einem Netz zu schützen.

Fülle deine Anzuchttöpfe mit Pflanzerde und drücke diese leicht an.
Drücke je drei Brokkoli-Saatkörner leicht in die Mitte der Anzuchttöpfe.
Gieße deine Saat vorsichtig an, das geht am besten mit einer Sprühflasche, da der Strahl der Gießkanne die Samen leicht ausschwemmen kann.
Stelle deine Brokkoli-Saat an einen hellen Platz und halte sie regelmäßig feucht.

Wenn die ersten Keimblätter zu sehen sind, entscheide dich für die kräftigste Pflanze je Topf und entferne die übrigen. Wenn du dabei vorsichtig vorgehst, kannst du die überschüssigen ggf. in neue Töpfe setzen.


Aussaat

Mitte Mai

Ab Mitte/Ende Mai können Sie auch direkt ins Beet säen. Pro Pflanzloch verwendet man drei Körner. Nach dem Keimen lässt man dann jeweils nur den kräftigsten Sämling stehen.


Auspflanzen

Mitte April

Sobald die Jungpflanzen den Erdballen gut durchwurzelt und drei bis fünf Blätter gebildet haben, können sie ab April unter Vlies ins Freiland umziehen. Pflanzen Sie sie so tief, dass der Wurzelansatz circa einen Zentimeter mit Erde bedeckt ist. Der Pflanzabstand beträgt 40 bis 50 Zentimeter. Eine großzügige Kompostgabe (drei bis fünf Liter pro Quadratmeter) bei der Beetvorbereitung sorgt für einen guten Start. Algenkalk (circa 30 Gramm pro Quadratmeter) deckt den hohen Bedarf an Calcium und liefert wichtige Spurenelemente wie Magnesium.


Pflanz-Abstand: 45 cm


Gute Nachbarn

Dill
Radieschen
Rote Bete
Kartoffeln


Schlechte Nachbarn

Erdbeeren
Landgurken
Melone
Tomaten
Zuckermais
Zucchini