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Kürbis Hokkaido


Standort

Kürbisse wachsen am besten an einem sonnigen, etwas geschützten Standort. Da über die großen Blätter viel Wasser verdunstet und auch die Früchte einen hohen Wasserbedarf haben, sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden. Kürbisse wachsen auf humusreichen, gleichmäßig feuchten Sandböden genau so gut wie auf lehmigen Böden.


Nährstoffe / Dünger

Da Kürbisse zu den Starkzehrern gehören, pflanzen Gärtner ihn gern auf oder in die Nähe eines Komposts wo er sich sehr gut mit nährstoffreichem Sickerwasser versorgen kann. Den Platz im Beet kannst du dann für anderes Gemüse oder insektenfreundliche Blumen nutzen.


Pflege

Sobald sich Früchte bilden, haben Kürbisse einen erhöhten Wasserbedarf. Dies liegt auch an der Größe der Blätter, über die viel Feuchtigkeit verdunstet. Gieße allerdings die Pflanze gezielt, d.h. nicht von oben. Denn "über Kopf" gegossen erhöht sich die Gefahr, dass dein Kürbis von Mehltau befallen wird.


Anzucht

Mitte April

Kürbisse lassen sich sehr gut etwa ab Mitte April im Haus vorziehen. Dafür am besten Anzuchterde benutzen und jeweils einen Samen etwa zwei Zentimeter tief einpflanzen. An einem warmen und hellen Standort - idealerweise bei etwa 23 bis 25 Grad - keimen lassen.


Aussaat

Mitte Mai

Kürbisse sind wärmeliebend und können ab Mai im Freiland ausgesät und bis zu den ersten Frösten geerntet werden.


Auspflanzen

Mitte Mai

Wenn du möchtest, kannst du im Frühling Jungpflanzen vorziehen und diese dann ebenfalls ab Mai ins Freiland setzen.


Pflanz-Abstand: 150 cm

Kürbisse benötigen mit ihren sehr langen Ranken viel Platz und daher einen Pflanzabstand von bis zu 150x150 cm. Da sie Nährstoffhungrig sind, kannst du sie auch auf dem Kompost anbauen.


Gute Nachbarn

Erbsen
Kohlrabi
Ringelblumen
Stangenbohnen
Zuckermais
Zwiebeln


Schlechte Nachbarn

Landgurken
Kartoffeln
Zucchini