Stangenbohnen


Standort

Stangenbohnen stellen keine allzu hohen Ansprüche an den Boden, er sollte jedoch tiefgründig, humusreich und nicht verkrustet sein. Der Standort sollte eher warm, sonnig und windgeschützt sein, da der Wind die Blüten, Hülsen und Blätter der emporkletternden Triebe leicht abknicken kann. Mit ihren weißen oder lilafarbenen Blüten eignen sich Stangenbohnen auch gut zur Begrünung von Zäunen oder als Sichtschutz.

Als gute Vorfrucht hat sich Getreide erwiesen. Auf Erbsen als Vorfrucht sollte man hingegen verzichten. Ebenso wenig vertragen sich Rauke, Salat und Spinat mit Stangenbohnen. Der ideale Mischkultur-Partner ist Bohnenkraut, da es die Schwarze Bohnenlaus abwehrt. Mitgekocht macht es Bohnen zudem bekömmlicher. Der Bohnenanbau ist über drei Jahre an gleicher Stelle möglich.


Pflege

Vor der Aussaat gilt es, eine Rankhilfe zu errichten. Diese sollte etwa 30 bis 40 Zentimeter tief im Boden verankert werden, damit sie nicht so leicht umkippt. So finden die Sprossen direkt nach der Keimung daran Halt. Ideal ist ein Rankgitter mit einer Breite von 170 oder 200 Zentimetern. Pyramiden, die aus vier Rundstangen zusammengebunden oder -geschweißt sind, haben sich ebenso bewährt. Außerdem eignen sich zeltartig gebundene Bambusstäbe oder Fichtenstangen: Stellen Sie dazu einfach fünf bis sechs Stangen im Kreis auf und verbinden Sie diese an der Spitze miteinander. Es reicht aber auch aus, wenn Sie einzelne, etwa zwei Meter lange Stangen mit einem Abstand von etwa 70 x 60 Zentimeter in den Boden eingraben.


Aussaat

Mitte Mai

Da Stangenbohnen sehr frostempfindlich sind, säen Sie die Bohnen erst nach den letzten Spätfrösten, also nach den Eisheiligen, ab Mitte Mai und dann bis Ende Juni, ins Beet. Die Samen keimen bei einer Bodentemperatur von acht bis zehn Grad Celsius – und: Je höher die Bodentemperaturen sind, desto schneller keimen die Bohnen und desto widerstandsfähiger sind sie gegen Krankheiten und Schädlinge.


Pflanz-Abstand: 50x100 cm

Vor der Aussaat gilt es, eine Rankhilfe zu errichten. Diese sollte etwa 30 bis 40 Zentimeter tief im Boden verankert werden, damit sie nicht so leicht umkippt. So finden die Sprossen direkt nach der Keimung daran Halt. Ideal ist ein Rankgitter mit einer Breite von 170 oder 200 Zentimetern. Pyramiden, die aus vier Rundstangen zusammengebunden oder -geschweißt sind, haben sich ebenso bewährt. Außerdem eignen sich zeltartig gebundene Bambusstäbe oder Fichtenstangen: Stellen Sie dazu einfach fünf bis sechs Stangen im Kreis auf und verbinden Sie diese an der Spitze miteinander. Es reicht aber auch aus, wenn Sie einzelne, etwa zwei Meter lange Stangen mit einem Abstand von etwa 70 x 60 Zentimeter in den Boden eingraben.

Um jede Stange sollten Sie sechs bis zehn Samen auslegen. Die Samen brauchen Sie vor der Aussaat nicht vorzuquellen. Dafür werden aber die ausgesäten Reihen anschließend gut gewässert. Stangenbohnen sollten nicht zu tief gelegt werden, eine Tiefe von ein bis drei Zentimetern genügt.


Ernte: Anfang August

Nach etwa zehn Wochen sind die Stangenbohnen erntereif: Sobald man die Schoten beim Biegen glatt durchbrechen kann und sich die Kerne noch nicht durch die Hülse abzeichnen, werden die Bohnen geerntet. Grundsätzlich sollten Bohnen nie bei nassem Wetter angefasst oder gepflückt werden, denn dann steigt die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten. Der beste Erntezeitpunkt ist ein sonniger Vormittag, wenn der Tau abgetrocknet ist. Pflücken Sie die Ranken alle zwei bis vier Tage vorsichtig durch, da häufiges Ernten den Ertrag erhöht.


Gute Nachbarn

Kartoffeln
Kohlrabi
Kopfsalat
Kürbis Hokkaido
Landgurken
Tomaten
Zucchini
Zuckermais


Schlechte Nachbarn

Erbsen